Recycling  

Anspruch und Wirklichkeit

 

 
 
 

 

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Broschuere


Die Klasse

Als Unesco-assoziierte Schule stand die diesjährige Interdisziplinäre Arbeit (kurz: IPA) unter dem Generalthema „Nachhaltigkeit“. Nachhaltig ist vieles; und es scheint, als ob immer mehr nachhaltig würde. Für uns als Klasse stand unser gewähltes Thema ziemlich schnell fest. Wir wollten untersuchen, ob die zahlreichen Versprechen von Recycling, die so schön klingen, in der Praxis auch tatsächlich erfüllt werden.

Die Auswahl der Unterthemen war nicht sehr einfach, da es zahlreiche Teil-gebiete zu bearbeiten gäbe. Schliesslich haben wir uns für die fünf hier prä-sentierten Themen entschieden.

Wir geben zu, dass wir anfänglich die Arbeit ein wenig unterschätzt haben. Die beiden Lehrer aber, die unser Projekt betreut haben, haben uns bald auf den Boden der Tatsachen geholt. Und so ist uns eine Arbeit gelungen, auf die wir stolz sind. Zu Recht, wie wir finden. Es liegt jetzt an den Leserinnen und Lesern, uns in unserem Stolz zu bestärken. Viel Spass bei der Lektüre.

Klasse M2b
Reinach, im Juni 2009

Die betreuenden Lehrkräfte    

IPA – Interdisziplinäre Projektarbeit. Dieses Projekt bildet einen der Schwerpunkte im 2. Semester des 2. Jahres der Wirtschaftsmittelschule am Bildungszentrum kvBL Reinach. Als Unesco-assoziierte Schule war den Projekten in diesem Schuljahr das Thema „Nachhaltigkeit“ vorgegeben. Die Klasse WMS07b hat sich für das Thema „Recycling – Anspruch und Wirklichkeit“ entschieden. Ein ambitioniertes Projekt! Fünf Themen wurden bearbeitet:

  • Glasrecycling
  • PET-Recycling
  • Aluminium-Recycling
  • Papier- und Karton-Recycling
  • Küchen- und Gartenabfälle; das Riehener-Modell


Anspruch und Wirklichkeit

Ziel der einzelnen Gruppen war es, herauszufinden, ob denn tatsächlich so enorm viel recycliert wird, wie landauf und landab immer wieder zu hören und zu lesen ist. Was geschieht beispielsweise mit dem Altpapier? In einzelnen Gemeinden werden Papier und Karton zusammen abgeführt, in anderen Gemeinden getrennt. Ist Aluminium-Recycling ökonomisch überhaupt sinnvoll? Setzen wir uns während der Sommerzeit auf Stühle, die aus PET-Granulat sind?
Fragen über Fragen.

Ein besonderes Augenmerk verdient das Riehener-Modell. Hier wird sich zeigen, ob der Gemeinde der ökonomisch-ökologische Spagat gelingt bzw. gelingen wird oder kann.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse M2b haben mit viel Engagement und Motivation an ihrem Projekt gearbeitet. Viele Stunden ihrer Freizeit haben sie für ihre Arbeit geopfert. Die vorliegende Broschüre fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Sie soll auch Wege aufzeigen, wie das gesamte Recyclingsystem in Basels Agglomeration eventuell noch verbessert werden kann.

Weitere Themen haben aus diversen Gründen nicht bearbeitet werden können. So zum Beispiel: Altmetall, Elektroschrott, Problemabfälle usw.

Geplant war eine mehrfarbige Broschüre, die durch Recyclierfirmen gesponsert werden sollte. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen hat sich diese Absicht aber als Illusion erwiesen. So leisten wir unseren Recycling-Beitrag, indem diese Broschüre auf Recycling-Papier gedruckt ist!

         

Felix Müller
Klassenlehrer

Kaspar N. Wildberger
Deutschlehrer

   
         

Reinach, im Juni 2009